Von 11 September bis 21 November 2026
Vorstellungen im Zénith in Château-d’Œx
<p>Im Zénith in Château-d’Œx erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Theater, Humor und Emotionen. Entdecken Sie die kommenden Vorstellungen und erleben Sie besondere Kulturabende mitten im Pays-d’Enhaut.</p>
Lust auf einen Theaterabend in Château-d’Œx? Im Zénith sorgen Künstlerinnen, Künstler und Theaterensembles mit ganz unterschiedlichen Bühnenwelten für ein abwechslungsreiches Programm. Komödien, Solostücke, persönliche Geschichten und Erzählungen über Freundschaft laden zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen ein.
Im Mittelpunkt stehen menschliche Geschichten und aussergewöhnliche Charaktere. Aktuell erwarten Sie vier Vorstellungen: Frère(s), l’étoffe d’un chef, eine Reise in die anspruchsvolle Welt der Gastronomie; Paisible retraite, eine warmherzige Komödie über eine unerwartete Begegnung; Emma, eine zeitgenössische Neuinterpretation von Madame Bovary; und Brigitte Rossets sehr persönliches Bühnenstück Merci pour le couteau à poisson, les conversations et les délices au jambon.
Eine schöne Gelegenheit für einen Kulturabend in Château-d’Œx und unvergessliche Momente mit Theater und Humor mitten im Pays-d’Enhaut.
<h2><strong>Frère(s), l’étoffe d’un chef</strong></h2> </p> <p>Freitag, 11. September 2026, 20.30 Uhr</p> <p><strong>Beschreibung der Vorstellung</strong></p> <p>Maxime und Émile sind 15 Jahre alt, als sie sich während ihrer Kochausbildung kennenlernen. Der eine ist nervös und kommt aus der Vorstadt, der andere ist zurückhaltender und stammt aus wohlhabenderen Verhältnissen. Vieles unterscheidet sie, und trotzdem entsteht sofort eine enge Freundschaft.</p> <p>Das Publikum begleitet die beiden während zwanzig Jahren: von ihren ersten Erfahrungen bis in die Küchen renommierter Sternerestaurants. In einer Welt, in der Druck, Ehrgeiz und das Streben nach Perfektion zum Alltag gehören, entwickelt sich ihre Freundschaft weiter und wird durch persönliche Entscheidungen immer wieder auf die Probe gestellt.</p> <p>Das von Clément Marchand geschriebene und inszenierte Stück wird von Jean-Baptiste Guinchard und Guillaume Tagnati gespielt. Tanz, Licht und ein wandelbares Bühnenbild begleiten eine temporeiche Geschichte, deren Rhythmus an einen intensiven Service in einer Restaurantküche erinnert. <em>Frère(s), l’étoffe d’un chef</em> erzählt von Gastronomie, Freundschaft, Rivalität, grossen Träumen und dem Lauf der Zeit.</p> <h2><strong>Paisible retraite</strong></h2> <p>Freitag, 2. Oktober 2026, 20.30 Uhr</p> <p><strong>Beschreibung der Vorstellung</strong></p> <p>Nicole ist über siebzig und weiss genau, was sie will. Als sie gegen ihren Willen in ein Altersheim kommt, ist ihr neuer Alltag weit entfernt von dem ruhigen Leben, das sie sich in ihrer eigenen kleinen Wohnung vorgestellt hatte. Auch das Essen trägt nicht unbedingt dazu bei, ihre Laune zu verbessern.</p> <p>Dort trifft sie auf einen ausgesprochen optimistischen Pfleger, der alles daran setzt, ihr den Aufenthalt angenehmer zu machen. Schlechte Laune, komische Situationen und pointierte Wortwechsel prägen zunächst ihre Beziehung. Doch allmählich lernen sich die beiden besser kennen.</p> <p>Die von Peter Dervillez geschriebene und von Philippe Elno inszenierte Komödie bringt Evelyne Cervera und Peter Dervillez gemeinsam auf die Bühne. Hinter dem Humor verbirgt sich eine berührende Geschichte über das Älterwerden, Einsamkeit, Veränderungen und menschliche Nähe. <em>Paisible retraite</em> zeigt mit viel Wärme, wie eine unerwartete Begegnung den Alltag verändern kann.</p> <h2><strong>Emma</strong></h2> <h2></h2> <p>Freitag, 30. Oktober 2026, 20.30 Uhr</p> <p><strong>Beschreibung der Vorstellung</strong></p> <p>David Bowie oder Gustave Flaubert? Für die 17-jährige Emma ist die Entscheidung schnell gefallen. Als sie sich mit <em>Madame Bovary</em> beschäftigen soll, das sie für hoffnungslos verstaubt hält, macht sie aus ihrer Abneigung kein Geheimnis. Doch hinter ihrer Rebellion gegen einen Klassiker der Literatur entwickelt sich eine viel grössere Geschichte über das Leben, Träume und Enttäuschungen.</p> <p>Inspiriert von Flauberts Roman ist <em>Emma</em> ein von Dominique Bréda geschriebenes und inszeniertes Solostück. Julie Duroisin durchläuft darin vier Lebensalter, von der Unbeschwertheit der Kindheit über die turbulente Jugend und das Erwachsenenleben bis ins hohe Alter.</p> <p>Allein auf der Bühne wechselt die Schauspielerin mit grosser Energie zwischen Figuren und Lebensphasen. Humor, Frechheit und berührende Momente verbinden sich zu einem zeitgenössischen Frauenporträt. Eine originelle Gelegenheit, die Welt von <em>Madame Bovary</em> aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken und gleichzeitig über die eigenen Träume und den Lauf der Zeit nachzudenken.</p> <h2><strong>Merci pour le couteau à poisson…</strong></h2> </p> <p>Freitag, 20. und Samstag, 21. November 2026, jeweils um 20.30 Uhr</p> <p><strong>Beschreibung der Vorstellung</strong></p> <p>Brigitte Rosset öffnet die Tür zu ihren Erinnerungen und nimmt das Publikum mit auf eine sehr persönliche Reise voller Humor, Zärtlichkeit und Nostalgie. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie Gegenstände und Schriftstücke aus der Familie wieder. Mit ihnen kehren Erinnerungen, Menschen und kleine Rituale zurück, die ihre Kindheit geprägt haben.</p> <p>In <em>Merci pour le couteau à poisson, les conversations et les délices au jambon</em> folgt die Westschweizer Komikerin und Schauspielerin den Spuren ihrer eigenen Geschichte und würdigt ihre Familie, insbesondere ihren Grossvater mütterlicherseits. Persönliche Anekdoten erzählen dabei von etwas Universellem: gemeinsamen Mahlzeiten, Gewohnheiten, Gesprächen und all den Dingen, die innerhalb einer Familie weitergegeben werden.</p> <p>Unter der Regie von Christian Scheidt beschäftigt sich das Solostück auf feinfühlige Weise mit Familie, Erinnerung und Weitergabe. Brigitte Rosset verbindet Lachen mit bewegenden Momenten und erinnert daran, wie sehr uns die Menschen und Geschichten unserer Familie prägen.</p>